Über uns

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Gerhard Egger

entwickelt mit den Kunden Projekte und schreibt Programme.

E-Mail: ge@derauer.at

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Lisa Amon

bearbeitet Satzdaten und kümmert sich um die bürokratischen Belange.

E-Mail: la@derauer.at

marion

Marion Bräuer

layoutet, was das Zeug hält: Bücher, Lehrmaterial, Zeitungen, Folder …

E-Mail: mb@derauer.at

GERHARD EGGER

Anfänge

Das Opfer der Neugier

Alles begann mit drei übriggebliebenen Schrauben nach dem Zerlegen und Zusammensetzen der mechanischen Rechenmaschine meines Vaters. Das Gerät konnte zwar nicht mehr buchen – doch abgesehen vom Groll meines Vaters brachte es mir auch die Erkenntnis, dass zwar alles sehr kompliziert sei, aber schlußendlich doch nur aus Schrauben, Stangen und Federn besteht, die nur in der richtigen Reihenfolge angebracht werden müssen.

ZX Spectrum

Nach der Mittelschule, in der ich mein Taschengeld mit Portraitfotografie und Lohnzeichnungen in darstellender Geometrie aufbesserte und für den Mathematikunterricht Unterrichtsbehelfe am „ZX-Spectrum“ programmierte beschloss ich aufgrund meines Faibles für Computeranimation Künstler werden zu wollen und bestand sogar die Aufnahmsprüfung auf der „Angewandten“. Die Essenz des Studium kann man hier nachlesen.

Traumberuf

Klebelayout

Fruchtbarer war allerdings zunächst mein Besuch beim Onkel Alan in London, ein Werbe- und PR-Mensch, der mir die Grundzüge des Gestaltens mit einfachen Mitteln – einem Foto, einer Schere und einigen Bogen Lettraset – gezeigt hat; sowie die spätere Zusammenarbeit mit dem Maler Otto Jekel, der leider viel zu früh verstarb. Unser gemeinsames Werken umfasste Bühnenbild, Malerei, Video, Dokumentationen von (Tanz-)performances, Druckgrafik und immer öfter Layout.

Lehrjahre

Reprokamera

Um alles unter einen Hut zu bringen gründete ich mit 22 meine erste Firma. Aus Mangel an Kapital konnte ich mir damals keinen Mac leisten, so werkte ich mit Klebesatz am PC und an der Reprokamera herum bis sich die Möglichkeit ergab, bei einem niederösterreichischen Verlag in fester Anstellung die optimalen technischen Voraussetzungen vorzufinden. Ich arbeitete mich dort in irrwitzigen Produktionsorgien quasi bis zum „Producer“ hinauf.

Mein „Acht-Einser“

Der Herausgeber erkannte sehr bald die Vorteile des Internet und ich erhielt die Chance nicht nur die Website sondern auch meine ersten Applikationen zu schreiben. Aus diesem Grund wurde ich vom Linde Verlag abgeworben und baute dort als Abteilungsleiter die „Electronic Publishing“-Abteilung auf – im Besonderen verantwortlich für die Strukturierung der Verlagsdaten und für die „SWK-Online“, dem elektronischen Flaggschiff des Verlages.

Auf eigenen Beinen

2003 machte ich mich unter dem Namen „Gepon“ als Verlagsdienstleister erneut selbständig. Schwerpunkt war und ist das „medienneutrale Publizieren“ also das Gestalten von Druckwerken wie Fach- und Lehrinhalten, Kodizes und Verzeichnissen sowohl auf Papier als auch für’s Internet oder als eBook. Es lief sehr gut – bald hatte ich 2 Mitarbeiter.

Hans Auer

Im Jahre 2007 suchte ich eine/n Grafiker/in als ein Bekannter mich ansprach, dass sein Vater verstorben sei. Hans Auer ist am 24. Oktober 2007 plötzlich an Herzversagen verstorben. Ich kannte ihn leider nicht persönlich – dafür aber als DAS omnipräsente Faktotum der österreichischen Grafik-Szene, wo ich mir schnell und unkompliziert seit den 90er Jahren passende Grafiken bestellen konnte.

Ich kaufte also den „Auer Grafikdienst“ knapp vor Beginn der Wirtschaftskrise. Im „Portfolio“ waren Aufträge für Infografiken für verschiedene Banken – die sehr bald spürbar ihr PR-Budget runterfuhren; wie auch das Österreich-Büro der BP – das uA wegen „Deepwater Horizon“ auch hierzulande kein Öl mehr sprudeln ließ. Diese Situation erfoderte eine kreative Lösung – und diese manifestierte sich in einem neuen Schwerpunkt: „Satzautomatik“ für Schulbücher und Prüfungs-Fragebögen.

Automation und Kreativität

Medienneutral durch XML

Jetzt biete ich also mit meinem hervorragenden Team neben Grafik und klassischem Buch- und Zeitschriftenlayout – allgemein gesprochen – „intelligente Lösungen zur Gestaltung von Content“ an. Die eingesetzte Software reicht von XML-Techniken wie „FO“, Adobe FrameMaker bis hin zum InDesign Server, wofür wir für unsere Kunden eigenständige Produkte und Scripts entwickeln.

Seit den drei ersten übriggebliebenen Schrauben sind nun mehr als vierzig Jahre vergangen – es bleiben zwar manchmal immer noch Schrauben übrig, doch die – so lehrte die Erfahrung – sind oft nur zur Zierde.

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