INFOGRAFIKTHEORIE

Unbenannt-43-01Durch die Verschmelzung der beiden Worte «Infor­mation» und «Grafik» entstand in den späten 70er Jahren der Begriff Informationsgrafik, kurz «INFOGRAFIK». Es geht um die Visualisierung von Zahlen und Zu­sammenhänge und um die Darstel­lung von Abläufen und Situationen, die meist mit Text nur schwer beschrieben werden können. Heute haben sich Info­grafiken aller Art als eigenständige Informationsträger neben Wort und Bild etabliert, je nach Print­medium mit unterschiedlichem Einsatz.

Unbenannt-38-01

Mit Zeichnungen und Grafiken aufgereitete Informationen sind schneller beim Leser

Der Wunsch, Ereignisse, Erlebnisse und Wissen festzuhalten und zu verbreiten, beschäftigt die Mensch­heit seit ihren Anfängen. Als die Schrift noch nicht erfunden und später, als der Grossteil der Men­schen kaum schriftkundig war, konnte nur eine Illustra­tion als Kommu­nikationsmittel über Distanz und Zeit eingesetzt werden. Seit das Lesen und Schreiben ver­­­trauter wur­de, übermittelt man Informationen in der Regel mit Text. An Zeichnungen, Skizzen oder Bilder wird erst wieder ge­dacht, wenn man mit Worten allein nicht mehr weiterkommt.

Unbenannt-39-01Heute werden diese anschaulichen Informationsmittel wieder regelmässig eingesetzt. Die gewaltige Infor­mationsflut, die von der Leserschaft kaum mehr bewältigt werden kann, sowie der allge­meine Rückgang der durchschnittlichen Lesezeit, zwingen zu einer bequemen Aufbereitung von komplexen Inhal­ten. Heute genügen Wörter allein immer seltener, um Zahlen und komplizierte Sachverhalte schnell zu vermitteln und zu erklären.

Mit einer bildhaften Dar­stellung kann man in der gleichen Zeit bequemer Wissen vermitteln als nur mit Text. Es geht um die Steigerung der Verständ­lichkeit und der Deut­lichkeit von Inhalten, sie ergänzen, erklären und illustrieren zudem die begleitenden Texte.

Infografiken dienen zudem als «Ein­stiegs­hilfen», sie wecken die Neugierde und sie ziehen die Be­trachter in einen Text hinein. Neben der funktionalen Aufgabe haben sie auch eine gestalterische Aufgabe. Sie verschönern die Beiträge, sie portionieren längere Texte und bringen Abwechslung und Buntheit auf die Seiten.

Unbenannt-40-01

Das Wichtigste ist die schnelle, einfache und eindeutige Vermittlung von Informationen

Infografiken müssen schnell erfassbar und absolut verständlich sein. Zuviele Informationen auf zu kleinem Raum machen die angestrebte Schnell-Übersicht wieder zunichte. Die Kunst der Infografiken besteht darin, die Realität angemessen zu verdichten und auf das Wesentliche zu reduzieren. Bei komplizierten Inhalten benötigen Infografiken deutlich weniger Raum als Text, der für die verbale Erklärung des Sachverhaltes nötig wäre.

Bei der optischen Umsetzung von Daten und Zusammen­hängen gibt es viele Varianten und Aus­führungsarten. Aus einem einfachen Kuchen­diagramm kann ein mit Bildern, Farben, Pikto­grammen kombiniertes Schaubild hergestellt werden. Sofern die schnelle Erfassbarkeit und die Ver­ständlichkeit nicht gestört werden, sind gegen diese optischen Gags wenig einzuwenden. Zuviele und zufällig plazierte illustrative Elemente wirken eher amateurhaft und drängen die wirkliche Aussage in den Hintergrund.

Unbenannt-41-01Die Grundlage der Veranschaulichung von Zahlen und Zusammenhängen sind Vergleiche. Jeder Vergleich hat seine eigene Aussage, er erfordert in der grafischen Umsetzung auch einen entsprechenden Diagrammtyp.

Die folgende Zusammen­fassung ist kein Regel­werk mit Gesetzeskraft, es sind Ansätze, die eine erfolg­reiche Kommunikation mit Infografiken erleichtern.

 

Bei der optischen Umsetzung von Daten und Zusammenhängen gibt es viele Varianten und Ausführungsarten. Aus einem einfachen Kuchendiagramm kann ein mit Bildern, Farben, Piktogrammen kombiniertes Schaubild hergestellt werden. Sofern die schnelle Erfassbarkeit und die Verständlichkeit nicht gestört werden, sind gegen diese optischen Gags wenig einzuwenden. Zuviele und zufällig plazierte illustrative Elemente wirken eher amateurhaft und drängen die wirkliche Aussage in den Hintergrund.

Die Grundlage der Veranschaulichung von Zahlen und Zusammenhängen sind Vergleiche. Jeder Vergleich hat seine eigene Aussage, er erfordert in der grafischen Umsetzung auch einen entsprechenden Diagrammtyp.

Die folgende Zusammenfassung ist kein Regelwerk mit Gesetzeskraft, es sind Ansätze, die eine erfolgreiche Kommunikation mit Infografiken erleichtern.

>> TERMINOLOGIE – INFOGRAFIK-GRUPPEN